Dr. Saskia Frommelt

Von außen scheint alles zu passen.
Beruflich läuft es. Verantwortung ist da. Vielleicht sogar Anerkennung.
Und trotzdem gibt es diese stillen Momente, in denen sich etwas leer anfühlt.
Nicht dramatisch.
Nicht laut.
Eher wie eine leise Frage im Hintergrund:
„War das schon alles?“
Viele Menschen erleben genau diesen Moment — und erschrecken darüber.
Drei Probleme, die dahinterstehen
1. Funktionieren statt leben
Der Alltag ist voll. Termine, Verpflichtungen, Erwartungen.
Doch irgendwo zwischen To-do-Listen und Verantwortung geht oft das verloren, was wirklich lebendig macht.
2. Erfolg ersetzt keine innere Orientierung
Manche erreichen Ziele, die sie jahrelang verfolgt haben — und spüren plötzlich:
Die Erfüllung bleibt aus.
3. Die Verbindung zu sich selbst geht verloren
Viele wissen irgendwann nur noch, was sie leisten müssen.
Aber nicht mehr, was sie wirklich wollen.
Drei Fragen zum Nachdenken
- Wann hast du dich zuletzt wirklich erfüllt gefühlt?
- Welche Sehnsucht meldet sich immer wieder in deinem Leben?
- Lebst du dein eigenes Leben — oder hauptsächlich Erwartungen?
Ein erster Impuls aus dem Purpose Finder
Manchmal beginnt Veränderung nicht mit einer großen Entscheidung.
Sondern mit einem ehrlichen Innehalten.
Eine einfache Frage kann dabei helfen:
„Was gibt mir Energie — selbst dann, wenn niemand dafür applaudiert?“
Schreibe spontan drei Situationen auf, in denen du dich lebendig, verbunden oder „ganz bei dir“ gefühlt hast.
Oft versteckt sich genau dort bereits eine Spur deines inneren Leitsterns.
Doch genau an diesem Punkt beginnt häufig die nächste Herausforderung:
Viele Menschen suchen ihre Berufung — und folgen dabei Vorstellungen, die gar nicht ihre eigenen sind …
